Wenn du anfängst, dich mit Pilzen zu beschäftigen, kommt fast automatisch die Frage:

Welche Pilze kann man in Deutschland eigentlich essen?

Die kurze Antwort:

👉 Sehr viele.

In Mitteleuropa – also in Deutschland, Österreich und der Schweiz – gibt es über 5000 Großpilze.
Davon sind mehrere hundert essbar.

Und viele davon sind richtig gut.


Die bekanntesten Speisepilze

Die meisten kennen nur eine kleine Auswahl.

Typische Klassiker sind:

  • Steinpilz
  • Maronenröhrling
  • Pfifferling
  • Champignon

Das sind die Pilze, die du überall siehst:

  • im Supermarkt
  • in Büchern
  • in Gesprächen

Und ja – das sind gute Speisepilze.


Aber genau hier bleiben die meisten hängen

Viele denken:

👉 „Das sind die Pilze, die man essen kann.“

Und das ist der erste Denkfehler.

Denn:

Das ist nur ein sehr kleiner Ausschnitt.


Es gibt viel mehr essbare Pilze

Neben den bekannten Arten gibt es viele weitere Pilze, die du sammeln kannst.

Zum Beispiel:

  • Parasol
  • Austernseitling
  • Krause Glucke
  • Schopftintling
  • Schwefelporling

Das sind alles Pilze, die:

  • häufig vorkommen
  • gut schmecken
  • und teilweise sogar leichter zu bestimmen sind als die Klassiker

Der entscheidende Punkt

Jetzt kommt das, was wirklich wichtig ist:

Es geht nicht nur darum, welche Pilze essbar sind.
Sondern welche du sicher bestimmen kannst.

Denn:

Ein Pilz ist erst dann ein Speisepilz,
wenn du sicher sagen kannst:

👉 Es kann nichts anderes sein.


Warum Listen nicht ausreichen

Du kannst dir Listen anschauen.

Du kannst dir Bilder anschauen.

Du kannst dir Namen merken.

Aber das reicht nicht.

Denn:

  • viele Pilze sehen ähnlich aus
  • viele haben Verwechslungspartner
  • manche davon sind giftig

👉 (Artikel: „Warum Ausschließen wichtiger ist als Erkennen“)

Die entscheidende Frage ist immer:

Habe ich wirklich alles ausgeschlossen, was es noch sein könnte?


Der richtige Einstieg

Wenn du anfängst, brauchst du keinen Überblick über hunderte Arten.

Du brauchst einen klaren Einstieg.

Das bedeutet:

  • wenige Pilze
  • klar erkennbare Merkmale
  • gut abgrenzbar
  • keine gefährlichen Doppelgänger

Damit baust du dir Sicherheit auf.


Wie du mehr essbare Pilze findest

Der nächste Schritt ist nicht:

👉 mehr Pilze auswendig lernen

Sondern:

👉 die Pilzwelt verstehen

Das heißt:

  • Pilze einordnen
  • Kategorien erkennen
  • systematisch eingrenzen

👉 (Artikel: „Pilze bestimmen Schritt für Schritt“)

So kommst du von:

  • wenigen bekannten Arten
    zu
  • vielen sicher bestimmbaren Speisepilzen

Realität in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Die Bedingungen sind in diesen Regionen sehr ähnlich.

Das bedeutet:

  • viele der gleichen Arten
  • ähnliche Standorte
  • ähnliche Möglichkeiten

Du musst also nicht „alles neu lernen“,
wenn du dich in dieser Region bewegst.


Was du daraus mitnehmen solltest

Es gibt nicht nur ein paar wenige essbare Pilze.

Es gibt viele.

Aber:

👉 Du musst sie sicher bestimmen können.

Und genau das ist der Unterschied zwischen:

  • unsicherem Sammeln
  • und echtem, entspanntem Pilzesammeln

Wenn du genau das lernen willst – also Pilze sicher einordnen, eingrenzen und ausschließen – dann zeige ich dir das Schritt für Schritt in meinen kostenlosen Webinaren: